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Der Brite Terry Newton der als erster Sportler aufgrund von Wachstumshormonen gesperrt wurde wird wohl zum Meilenstein in der Geschichte der Dopingbekämpfung werden. Den Test dafür haben die Wissenschaftler Martin Bidlingmaier, Christian Strasburger und Zida Wu in München entwickelt. Das dürfte ein großer Wurf für die Anti-Doping-Kämpfer sein. Jahrelang war darüber spekuliert worden, wer etwa HGH (Human Growth Hormon) anwende. Bisher galt das Hormon als nicht nachweisbar. Nun ist dies offenbar erstmals gelungen. Zwar gab es bereits seit 1999 ein Nachweisverfahren, bisher wurde dieses aber scheinbar nicht beachtet. Heute soll der Sportagent Stefan Matschiner bei Befragungen zugegeben haben, Dopingmittel an Sportler wie Bernhard Kohl und Lisa Hütthaler weitergegeben zuhaben. So soll Bernhard Kohl mit EPO, Dynepo, Testosteron und Wachstumshormonen versorgt worden sein. Hütthaler soll EPO und Dynepo von Matschiner bezogen haben. In der heutigen Pressekonferenz im Cafe Landmann hat Bernhard Kohl ein umfassendes Geständnis abgelegt und unter anderem auch seinen ehemaligen Manager Stefan Matschiner widerlegt. Wie derstandard.at berichtet, hat ein amerikanisches Forschunglabor nun einen neuen Forschungsauftrag bekommen um einen Test zu entwickeln mit dem das Wachstumshormon “hGH” auch im Urin nachgewiesen werden kann. Überraschend für die Athleten hat die NADA (nationale Anti-Doping-Agentur) alle acht, an den Wettkämpfen in Antholz teilnehmenden, österreichischen Biathleten getestet. Es wurden sowohl Urin- als auch Buttests genommen. Der ehemalige Olympiasieger in der 4 x 400 m Staffel, Antonio Pettigrew (USA) hat nachdem ihm bereits der Olympiasieg 2000 aberkannt wurde, nun auch zwei seiner drei WM-Titel über diese Distanz verloren. |
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