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Mal ehrlich. Hat wirklich jemand geglaubt die Olympischen Winterspiele 2010 werden sauber über die Bühne gehen? Gehofft ja, dennoch war es klar dass sich früher oder später eine positive Probe finden wird. Und das könnte heute passiert sein: Entgegen massiven Gerüchten – die zwar weitgehend zutreffen, aber nicht unmittelbar mit den Olympischen Spielen assoziiert werden müssen – haben wir die ersten 2 Tage bei den Spielen in Vancouver überstanden ohne direkten positiven Dopingfall. Einer der bekanntesten deutschen Dopinggegner Prof. Werner Franke wirft dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) “unintelligentes” Kontrollieren vor. Laut einem Bericht von Focus.de geht Prof. Franke davon aus, dass bei den Olympischen Spielen in Vancouver (12. bis 28. Februar) bei den Ausdauerbewerben die Mehrheit der Spitzenathleten gedopt ist (siehe Focus.de). Der finnische Olympiasieger im Skilanglauf von 1998, Mika Myllylä, hat EPO-Doping zugegeben (siehe SÜDDEUTSCHE über dpa). Der Rundumschlag des österreichischen Ex- Skilanglauf-Trainer Walter Mayer (siehe Doping-Skandal in Turin 2006), der lebenslang vom Österreichischen Ski-Verband (ÖSV) gesperrt wurde, wurde in den letzten Tagen mit einer Unzahl von Provokationen, Seitenhieben und Verdächtigungen geführt. Für das IOC werden die Olympischen Winterspiele vom 12. bis 28. Februar in Vancouver in mehrerlei Hinsicht wieder eine Herausforderung. Zum Einen gilt es die sportlichen Wettkämpfe sauber zu organisieren und zu leiten; zum Andern gilt dies jedoch auch für die “unsportlichen” Wettkämpfer. Die Möglichkeit einer Razzia bei den nationalen Teams im Olympischen Dorf ist spätestens seit dem Skandal der österreichischen Langläufer und Biathleten im Jahr 2006 jedem deutlich klar geworden. Die Balance zwischen schlagkräftigen Anti-Doping Kampf und der Wahrung der persönlichen Rechte war damals schon schwer zu halten. Noch schwerer soll es bei den Olympischen Spielen in Vancouver [...] Die magische Zahl im nächsten Jahr bei der Olympiade in Vancouver soll 2500 lauten. Genau so viele Dopingproben sollen für das Winterspektakel in Canada – laut Focus.de – geplant sein. Das wäre beinahe eine Verdoppelung der geplanten Kontrollen im Vergleich zu Turin 2006. Neu soll auch sein, dass in schwierigen Fällen die Ergebnisse Werden nun die letzten Folgen des Dopingskandals von Turin 2006 abgehandelt? Wie diverse Medien berichten wird der Prozess gegen zehn (aktuelle bzw. ehemalige) Vertreter des ÖSV am Freitag beginnen. Schauplatz des Dramas wird die italienische Stadt Susa sein. Wie Sportgericht.de und diverse andere Medien berichten, hat das ÖOC die lebenslänglichen Sperren gegen sieben Funktionäre aufgehoben. Es handelt sich dabei um den Biathlon-Sportdirektor Markus Gandler sowie Peter Baumgartl, Gerald Heigl, Gerhard Urain, Volker Müller, Andreas Eder und Reinhard Neuner. |
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