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Für alle Fans des Radsports wird der Kasache Alexander Winokurow ein Begriff sein. Vor etwas mehr als 2 Jahren wegen Blutdopings gesperrt beteuerte er immer seine Unschuld. Jetzt ist im ein Bilderbuch Comeback gelungen. Er gewann Lüttich-Bastogne-Lüttich und die Trentino-Rundfahrt. Grundsätzlich könnte man dem geläuterten Sportler einen sauberen Wiedereinstieg in den Sport durchaus vergönnen, doch [...] Während in Vancouver die Olympischen Spiele laufen schlafen die Dopingjäger in Europa trotzdem nicht. Wie auf orf.at berichtet wird, hat man nun den Italiener Eddy Ratti des Dopings mit EPO überführt. Der orf bezieht sich in dem Bericht auf eine Bekanntmachung des Welt-Radsportverbandes UCI. Ab nächstem Jahr ist es in Österreich soweit! Der Athleten Blutpass wird eingeführt! Österreichs Anti-Doping Agentur (NADA) wird laut NADA-Chef Andreas Schwab in den ersten Monaten des Jahres 2010 damit begonnen, etwaigen Manipulationen österreichischer Spitzenathleten durch die Überwachung und ständige Überprüfung von Blutwerten frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden. Wie die Süddeutsche Zeitung heute berichtet, könnte es nachträglich noch ein paar Änderungen in den Ergebnissen des Giro 2008 geben. Die Staatsanwaltschaft in Padua soll bei sechs bis sieben Fahrern Hinweise auf CERA-Doping gefunden haben. Wie verschiedenste Medien in der letzten Woche berichtet haben, soll Jan Ullrich doch Kunde des Dopingarztes Eufemiano Fuentes gewesen sein. Der Spiegel will sogar wissen, dass der ehemalige Tour de France Sieger Ullrich bis zu 24 mal bei Fuentes behandelt worden sein soll. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, hat der Kapitän des deutschen Milram-Rad-Profiteams, Linus Gerdemann, die gegen ihn erhobenen Dopingvorwürfe zurückgewiesen. Er wird mit den Worten “Ich habe nicht manipuliert. Das kann ich ausschließen” zititert. In den letzten Tagen sind die Wogen rund um das Wiener Blutlabor “Humanplasma” wieder hochgestiegen. Zuerst das Geständnis, dass man Sportlern Blut abgenommen habe und dieses aufbereitet hat. Allerdings habe man niemals Sportlern das Eigenblut auch wieder zugeführt und dadurch niemals Blutdoping betrieben. Die Sportler haben die Blutbeutel mitgenommen und dies selbst getan. Werden nun die letzten Folgen des Dopingskandals von Turin 2006 abgehandelt? Wie diverse Medien berichten wird der Prozess gegen zehn (aktuelle bzw. ehemalige) Vertreter des ÖSV am Freitag beginnen. Schauplatz des Dramas wird die italienische Stadt Susa sein. Laut einem Bericht des Rundfunksenders Ö1 (und heute in N24.de auch online) hat eine Sprecherin des Wiener Labors Humanplasma zugegeben, dass die Firma Humanplasma in der Zeit zwischen 2003 und 2006 mitgeholfen hat (genauer Wortlaut nach N24.de: “wurde ersucht”) für österreichische Sportler “Chancengleichheit” im internationalen Vergleich herzustellen. Wie der Spiegel online berichtet, hat die deutsche Eisschnellläuferin Claudia Pechstein einen Teilerfolg im Kampf gegen ihre Dopingsperre erzielen können. |
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