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Wie Biathlon-online.de berichtet, hat die Internationale Biathlon Union (IBU) die Mittel für den Dopingkampf in der Saison 2009/10 verdoppelt. Dadurch soll eine “solide finanzielle Basis für die Durchführung eines sehr professionellen Testprogramms” geschaffen werden. Gestern wurde der ehemalige ÖSV-Cheftrainer Walter Mayer aus der Untersuchungshaft entlassen. Gegenüber der APA gab er in einem Interview an, mit Doping nichts zu tun zu haben. Von dem in Österreich vermuteten Dopingnetzwerk will Mayer nur Stefan Matschiner kennen. Matschiner, der ehemalige Manager der Dopingsünder Bernhard Kohl und Lisa Hütthaler, befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Folgender Bericht findet sich heute auf www.ORF.at: Wladimir Putin, der russische Regierungschef, fordert eine härteres Vorgehen gegen Dopingsünder. Der letzte Skandal im Biathlonlager, bei dem 3 russische Athleten positiv getestet worden sind, hat Putin wohl wachgerüttelt. Er sieht das Ansehen der gesamten Nation in Gefahr. Löblich: er fordert explizit auch ein härteres Vorgehen gegen Funktionäre und Hintermänner der Dopingkultur in Russland. Aus Russland sollen die Emails stammen, die den schwedischen Biathleten mit Mord drohen – so berichtet aktuell DIEPRESSE.com. Wegen ihres konsequenten Auftretens gegen Doping im Sport sollen diese nun mit Drohungen und wie im Fall des Cheftrainers Wolfgang Pichler, sogar mit handgreiflichen Auseinandersetzungen attackiert werden. Einen Tag vor dem Beginn der Biathlon-WM in Pyeongchang, hat der internationale Biathlonverband (IBU) die Namen der beim Weltcup-Auftakt in Östersund positiv getesteten Sportler bekanntgegeben. Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz zum Dopingskandal in der russischen Biathlonmannschaft hat sich der Journalist der L’Equipe beim ÖSV für sein Vorgehen entschuldigt. Wie man nun weis, war keiner der ÖSV-Aktiven in diesen Skandal verwickelt. Nun wird es wirklich spannend im Fall der angeblich gedopten Biathleten. Der Österreichische Skiverband hat nun einen Anwalt beauftragt Schritte gegen die französische Sportzeitung L’Equipe einzuleiten. Wie der orf.at berichtet, hat die Zeitung L’Equipe behauptet, dass unter den zuletzt positiv getesteten Biathleten auch ein Österreicher sein soll. Die internationale Biathlon-Union (IBU) hat die drei zuletzt positiv getesteten Athleten “vorsorglich” gesperrt. Die drei Russen (zwei Damen und ein Mann) dürfen dadurch auch nicht an den in einer Woche beginnenden Weltmeisterschaften teilnehmen. Um wen es sich handelt, hat die IBU noch immer nicht bekanntgegeben. Sie will damit warten bis auch die B-Proben ausgewertet sind. |
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