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Razzien bei der Olympiade?

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Für das IOC werden die Olympischen Winterspiele vom 12. bis 28. Februar in Vancouver in mehrerlei Hinsicht wieder eine Herausforderung. Zum Einen gilt es die sportlichen Wettkämpfe sauber zu organisieren und zu leiten; zum Andern gilt dies jedoch auch für die “unsportlichen” Wettkämpfer.

Wie von der Süddeutschen Zeitung zu erfahren war sollen im Vergleich mit Turin 2006 die Anzahl der Tests um knapp 70 Prozent auf rund 2000 Kontrollen erhöht werden. 1600 Problem sollen auf Urin und 400 auf Blut durchgeführt werden. Für die Paralympics (12. bis 21. März) sind weitere 425 Probenahmen geplant. Ein modernes Analyselabor – Kostenpunkt ca. 11 Millionen – soll umgehend Ergebnisse der eingerichten Proben liefern. Die Zeitraum soll zwischen 2 und 3 Tagen liegen. «Von Anfang an ist es unser Ziel gewesen, Gastgeber von dopingfreien Spielen zu sein», sagte Cathy Allinger, Vizepräsidentin des Organisationskomitees (VANOC) in der Süddeutschen. Obwohl das natürlich nicht zu garantieren ist hat es den Anschein als ob die Maßnahmen ernst gemeint wären.

Eine heikle Angelegenheit werden jedoch die eventuellen Razzien sein! Die erste Massnahme dieser Art traf das österreichische Nordische Schiteam im Jahre 2006. Die generelle Problematik unangekündigter Hauskontrollen liegt in der unklaren Rechtslage (dies gilt nicht nur für Kanada) – siehe DOPINGsucks Artikel vom 26.12.2009.

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