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Wie der Toursieger von der UCI bevorzugt wurdeHauptsache sauber. Laut Berichten in diversen Medien (alle unter Bezug auf die französische “Le Monde”) berichten, wurde das Astana-Team bei der diesjährigen Tour de France von der UCI bevorzugt. So sollen Fahrer des kasachischen Teams unter anderem bis zu 45 Minuten Zeit gehabt haben um zu Dopingkontrollen zu erscheinen. Ein Bericht der französischen Anti-Doping-Agentur (AFLD) weist darauf hin, dass bei fehlender Aufsicht durch Begleitpersonal eine völlige Ordnungsmäßigkeit des Kontrollverfahrens nicht gesichert sein kann und vor allem man Manipulationen nicht ausschließen könne. Zur Erinnerung: 2008 hatte die AFLD die Oberaufsicht über die Dopingkontrollen und dabei mehrere Betrüger erwischt (unter anderem auch Bernhard Kohl und Stefan Schumacher). Heuer wurden die Kontrollen wieder von der UCI durchgeführt – mit dem Ergebniss, dass alle Fahrer sauber waren. Es stellt sich nun die Frage, ob die UCI mit den verspäteten Kontrollen einem Comeback von Lance Armstrong auf die Sprünge helfen wollte? Dazu kommt noch, dass der Gesamtsieger, Alberto Contador in die Blutbeutel-Affäre um den Arzt Fuentes verwickelt gewesen sein soll. Und das Astana-Team im Jahr 2008 nicht an der Tour de France teilnehmen durfte, weil Fahrer des Teams immer wieder in Dopingaffären verwickelt gewesen sind (man denke da zum Beispiel an Alexander Winokurow). Wen solche Meldungen ans Tageslicht kommen, schwindet die Hoffnung, dass der Weltradsportverband tatsächlich an einer Lösung des Dopingproblems interessiert ist. Natürlich hat das neuerliche Antreten von Lance Armstrong für einen Zuschauerzuwachs gesorgt, ob dies allerdings mit solchen Vergünstigungen erkauft worden ist sollte geklärt werden. Ähnliche Beiträge:
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