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Wie groß das Dopingproblem wirklich istAuf Sportgericht.de wird über eine wissenschaftliche Studie zur Verbreitung von Doping berichtet. Die Sportmediziner Perikles Simon, Heiko Striegel und Rolf Ulrich haben das Phänomen Doping im deutschen Sport untersucht und festgestellt, dass “Das Problem komplett unterschätzt wird. Die Dunkelziffer liegt erheblich höher als offiziell dargestellt”. In einer, die Studie begleitende Umfrage, haben sie erfahren, dass 6,8 Prozent aller Befragten schon einmal Dopingmittel verwendet haben. Zum Vergleich, bei Tests der Nationalen-Anti-Doping-Agentur werden im Schnitt nur 0,81 Prozent der Proben als positiv befunden. Simon wird in dem Artikel mit “Da wird dann gesagt, es gibt nur ein paar schwarze Schafe. Doch das ist blanker Hohn und der Sache nicht zweckdienlich. Die Behauptung, in Deutschland gebe es so gut wie kein Doping unter Leistungssportlern, ist falsch,” zitiert. Neben der Prävention sind auch größere finanzielle Mittel für die weitere Erforschung von Doping-Nachweismethoden notwendig. Denn sonst, so Striegel, “wird der Anti-Doping-Kampf ein Witz”. Laut seiner Aussage bekomme man für Doping-Forschung maximal 50.000 Euro bewilligt. Ähnliche Beiträge:
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