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Telefondaten belasten Langläufer HoffmannWien (OTS) – Eng wird es für Langlauf-Olympiasieger Christian Hoffmann, gegen den in Zusammenhang mit der Causa Matschiner ermittelt wird. Wie die Salzburger Nachrichten am Dienstag exklusiv berichten, haben Zeugen ihn laut neuesten Erhebungen bei Matschiner zu Hause gesehen, zudem hatte Hoffmann bis zum April 2009 häufiger telefonischen Kontakt mit dem früheren Manager. Er hatte engere Verbindungen immer bestritten. (SN). Das oberösterreichische Sportidol hat sich immer wieder gegen die von Ex-Radstar Bernhard Kohl erhobenen Vorwürfe des Blutdopings gewehrt - auch noch, nachdem gegen ihn ein Ermittlungsverfahren nach Paragraf 22a Anti-Doping-Gesetz eingeleitet worden war. Zwei Zeuginnen hatten der Soko Doping glaubhaft versichert, sie hätten ihn am 3. August 2008 in jenes Haus gehen sehen, wo laut Ermittlungsergebnissen noch das von Matschiner betriebene Blutdopinggerät stand. Dieses soll zu einem Drittel von Hoffmann finanziert worden sein. Damit nicht genug: Jetzt tauchen neue Ermittlungsergebnisse auf, die den 34-jährigen Hoffmann noch stärker ins Zwielicht rücken. Eine von der Staatsanwaltschaft Wien in Auftrag gegebene Rufdatenauswertung von Hoffmanns Mobiltelefon ergab Brisantes: Christian Hoffmann hatte im Überwachungszeitraum 8. 10. 2008 bis zum 8. 4. 2009 14 telefonische Kontakte mit Stefan Matschiner. Hoffmann bestreitet alle Vorwürfe und will Matschiner überhaupt nur einmal vor Jahren – wegen eines Sponsorvertrages – gesprochen haben. Für Hoffmann, der sich wiederholt deutlich gegen Doping ausgesprochen hatte, gilt die Unschuldsvermutung.
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