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Schweigegeld für den Kronzeugen Walter Mayer

Auf oe24.at haben wir einen interessanten Artikel zum Thema Schweigegeld für Walter Mayer gefunden. In dem Artikel wird ein Interview mit dem ÖOC-Berater Erwin Roth beschrieben. Darin beschreibt Roth, dass die Klagen von Walter Mayer gegen Mitglieder des IOC, die Bewerbung von Salzburg um die Olympischen Spiele behindert hätten. Mayer hatte geklagt, nachdem er vom IOC als Drahtzieher des Blutdoping-Skandals rund um die ÖSV-Langläufer in Turin genannt worden ist.

Roth habe deshalb Mayer angerufen und ausgelotet ob man die Geschichte “mit Geld regeln kann”. Roth will persönlich zu Mayer gefahren sein und mit ihm über insgesamt 400.000 Euro Schulden von Mayer gesprochen haben. Im Interview sagt Roth dau: “Ich habe 100.ooo Euro bei Gläubigern für ihn wegverhandelt und für den Rest seiner Schulden einen Vertrag über 290.000 Euro geschlossen.” Drei Tage später wurden die Klagen von Maier zurückgezogen.

Als Gegenleistung sollte Maier ein Manuskript für ein Buch zum Thema Doping schreiben. Dieses habe er aber nie verfasst, deshalb hat Roth nun Klage auf Rückzahlung eingebracht.

Die 290.000 Euro sollen übrigens von Roths Kroatien-Firma stammen, die vom Förderverein insgesamt 1,17 Millionen Euro bekommen hat. Für den “Maier-Kauf” will Roth kein zusätzliches Geld erhalten haben.

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