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Zweiter Dopingfall bei Leichtathletik-WM – wieder Afrika

Wie Merkur-online.de berichtet, hat es durch die nigerianische 400-Meter-Hürden-Läuferin Amaka Ogoegbunam den zweiten Dopingfall bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin gegeben.

Bei einer Kontrolle nach dem Halbfinale am Dienstag wurde sie positiv auf das anabole Steroid Metenolon getestet. Im Gegensatz zu vielen anderen gedopten Sportlern hatte Ogoegbunam zumindest die Größe ihr Vergehen einzusehen und hat auf die Öffnung der B-Probe verzichtet.

Letzten Samstag hatte es den ersten Dopingfall der laufenden Weltmeisterschaften durch den Marokkaner Jama Chatbi gegeben (Hindernislauf). Der weitere Verlauf der Weltmeisterschaften wird zeigen, ob es nur Zufall ist, dass die beiden bisher erwischten Dopingsünder aus Afrika stammen.

In den letzten Wochen hatte es ja einige Aufregung gegeben, weil es am gesamten afrikanischen Kontinent keine Blutkontrollen gibt. Erklärt wurde dies damit, dass es keine geeeigneten Labore für Blutuntersuchungen gibt bzw. diese zu weit von den Sportlern entfernt situiert sind und so eine zeitnahe Überprüfung der Blutproben nicht möglich ist.

Probe verzichtet und wurde suspendiert. Sie erwartet nun eine Sperre von zwei Jahren. Bereits am Samstag war der marokkanische Hindernis- Läufer Jama Chatbi bei der WM des Dopings überführt worden.

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