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Aufregung um Doping-Kontrollen im Schach
Bisher gab es keine solchen Kontrollen, jedoch hat sich der Deutsche Schachverband mit 01.01.09 dem Anti-Doping-Code der nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) unterworfen. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass Verbände die sich diesem Code nicht angleichen, gegebenenfalls die finanzielle Unterstützung durch das Bundesministerium verlieren können.
Die Meldung, dass nun getestet wird, hat für helle Aufregung im deutschen Schachsport gesorgt. Einige Sportler werden sogar an den in den nächsten Tagen stattfindenden deutschen Schach-Meisterschaften nicht teilnehmen um gegen die Dopingtests zu protestieren – oder um nicht erwischt zu werden? Wer weiß. Auf jeden Fall wird es auch weiterhin keine Trainingskontrollen, wie in anderen Sportarten geben. Bereits vor Jahren wurde den russischen Großmeistern Karpow und Kasparow vorgeworfen sich vor Schachpartien aufgeputscht zu haben. Es kam auch immer wieder vor, dass bei internationalen Bewerben (bei denen Dopingtest mittlerweile zum Standard gehören), Spieler ohne Angabe von Gründen Dopingtests verweigert haben. Der Schachsport strebt eine Aufnahme in den Rahmen der olympischen Wettbewerbe an, dafür wird es auch nötig sein den Anti-Doping-Code lückenlos umzusetzen. Auf die Ergebnisse dieser Umsetzung dürfen wir gespannt warten. Ähnliche Beiträge:
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