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Interview zum Wachstumshormon-Test

Der Brite Terry Newton der als erster Sportler aufgrund von Wachstumshormonen gesperrt wurde wird wohl zum Meilenstein in der Geschichte der Dopingbekämpfung werden. Den Test dafür haben die Wissenschaftler Martin Bidlingmaier, Christian Strasburger und Zida Wu in München entwickelt.

Die Online- und Radioplattform detektor.fm berichtet mit einem sehr interessanten Interview mit Martin Bidlingmair: http://detektor.fm/kultur/doping-erstmals-sportler-aufgrund-von-wachstumshormonen-gesperrt/

Besten Dank für den Hinweis an Christian Bollert und detektor.fm!

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Erfolg der Soko-Doping gegen Leichtathletin

Wie orf.at berichtet, dürfte die Arbeit der Soko-Doping im Fall einer österreichischen Leichtathletin Früchte tragen. Wie die Rechtskommission der  NADA (nationale Anti-Doping-Agentur) mitteilt, wurde ein Dopingverfahren gegen die Leichtathletin Bettina Müller-Weissina eingeleitet.

Bevor die Sprinterin jedoch suspendiert wird, hat sie 7 Tage lang die Möglichkeit sich zu den Vorwürfen zu äußern. Konkret wird ihr vorgeworfen, per SMS Dopingmittel bestellt zu haben. Die Soko-Doping hat diese Nachricht abgefangen. Ein Vorgehen, das vor der Einführung der Sonderkommission wohl undenkbar war.

Das SMS war an einen, in der Branche bekannten, Dopinghändler adressiert. Müller-Weissina soll bereits zugegeben haben, das SMS abgesendet zu haben (was wohl auch schwer zu leugnen wäre), will aber die Dopingmittel nicht bekommen und dadurch natürlich auch nicht verwendet zu haben.

Müller-Weissina war bereits einmal wegen Dopings (mit Anabolika) gesperrt. Im Falle einer neuerlichen Verurteilung droht ihr einen lebenslange Sperre.

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Die skurrilen Aussagen der Dopingprominenz!

Die skurrilen Aussagen der Dopingprominenz hat hier der Youtube user: 411babylon sehr gut aufbereitet.Wir wollen dieses Video den Freunden von DOPINGsucks nicht vorenthalten – weisen jedoch darauf hin dass wir die dargestellten Aussagen nicht überprüft haben. Unterhaltsam ist es allemal!

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HGH-Nachweis als Meilenstein?

Nach gelungenem Nachweis auf Wachstumshormone (des sogenannten HGH) bei dem britischen Rugbyspieler Terry Newton wird jetzt nicht nur positiv in die Zukunft geblickt, sondern auch sehr kritisch in die Vergangenheit! Das Verfahren sollte jetzt auf ätere Proben angewandt werden und schon beginnen Spekulationen wie die Ergenisse der Sportveranstaltungen der vergangenen Jahre (seit 2006) aussehen könnten.

Wie Welt.de berichtet soll eine hohe fünfstellige Summe an gesammelten Proben seit der Olympiade in Turin bei verschiedensten internationalen Meisterschaften zusammengetragen worden sein. Es scheint als müsste man sich den Worten von Thomas Bach, Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), anschließen der auf Welt.de wie folgt zitiert wird: „Das ist ein Meilenstein im Kampf gegen Doping“.

Wie sieht dieser Meilenstein aus?

Hierzu wieder Bach: „Man kann den Forschern und der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada gratulieren. Dieser große Schritt wird eine weitere abschreckende Wirkung haben. Bei Olympia ist dieser Effekt durch das Einfrieren … weiterlesen

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Erstmals HGH-Doping nachgewiesen

Das dürfte ein großer Wurf für die Anti-Doping-Kämpfer sein. Jahrelang war darüber spekuliert worden, wer etwa HGH (Human Growth Hormon) anwende. Bisher galt das Hormon als nicht nachweisbar. Nun ist dies offenbar erstmals gelungen. Zwar gab es bereits seit 1999 ein Nachweisverfahren, bisher wurde dieses aber scheinbar nicht beachtet.

Der erste offizielle HGH-Doper ist der britischer Rugbyprofi Terry Newton. Ihm wurde in einer Trainingsprobe vom November 2009 HGH nachgewiesen. Newton wurde nun für zwei Jaher gesperrt und wird dagegen nicht berufen.

HGH wird von der Hypophyse produziert, für therapeutische Zwecke wurde es aus der Hypophyse von Toten isoliert. Es soll einen anabole (also Muskel aufbauende) Wirkung haben.

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Indirektes Verfahren – Hämoglobin!

Wie der Fall Pechstein in den letzten Monaten gezeigt hat ist der Nachweis von Doping wesentlich komplexer als Kontrolleuren und Sportlern lieb wäre (Pechstein wurde aufgrund indirekter Hinweise auf Doping gesperrt – siehe Berichte hier bei DOPINGsucks).

Wie Bayern 2 in seinem Audioprogramm IQ – Wissenschaft und Forschung vom 15.02 berichtet soll nun ein neues Verfahren entwickelt worden sein um größere Sicherheit beim Nachweise von Blutdoping zu erhalten – leider wiederum ein indirektes Verfahren.

Das von der WADA finanzierte Forschungsprojekt geht von der Prämisse aus, dass es unmöglich ist alle Substanzen die dem Körper zugeführt werden können (derzeit etwa 150 verschiedene Substanzen) aufgrund ihrer Menge in adäquater Weise nachzuweisen. Was aber bei all diesen Mitteln bewirkt wird, so der Sportmediziner Prof. Walter Schmidt, ist ein Ansteigen des Hämoglobin Werts (des sogenannten roten Blutfarbstoffes).

Ein breiter angelegtes Screening soll nun die Veränderung des Hämoglobin Werts deutlich anzeigen und somit indirekt auf den Missbrauch leistungssteigernder Mittel hinweisen. Getestet wird das indem der Sportler mit Kohlenmonoxid versorgt wird (er muss also ein grundsätzlich giftiges Gas einatmen), dies regiert mit dem Hämoglobin („heftet sich daran“) und markiert den roten Blutfarbstoff. Dieser kann dann erhoben und mit den Referenzwerten (vorher erhoben) verglichen werden.

Um diese Veränderungen deutlich zu machen muss jeder Sportler mehrmals im Jahr getestet werden (siehe Thema Blutpass). Technisch sicher machbar aber mit großen Kosten und enormen Aufwand für den Sportler verbunden – sollte dieses Verfahren jedoch die versprochenen Erfolge einräumen wird wohl jeder saubere Sportler dieses Opfer bringen.

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Anti-Doping am iPhone

DopingapplikationAb sofort gibt es keine Ausreden mehr für erwischte Sportler. Ausser vielleicht der, dass sie kein iPhone besitzen. Hintergrund ist, dass es mit “Drug Search” mittlerweile auch ein Programm gibt, das es Sportlern ermöglicht einfach nachzuprüfen, ob eine verwendete Substanz auch wirklich den Bestimmungen der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) entspricht.

Das Programm enthält allerdings nicht nur Wirkstoffe, sondern auch verbotene Methoden und hat auch eine Auflistung erlaubter Substanzen eingebaut.

Der User kann auch genau nachprüfen, welche Substanzen in welcher Sportart verboten sind und findet auch eine Aufstellung über Wirkstoffe, die nur im Wettbewerb bwz. auch im Training verboten sind.

Das Programm läßt sich kostenlos vom iTunes-Store downloaden. Einziger Nachteil, bisher ist es nur in englischer Sprache erschienen.

Den Link für den Download findet ihr hier.

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Haftbefehl gegen Floyd Landis

Wie diverse Medien berichten, soll ein französischer Richter einen Haftbefehl gegen den ehemals vermeintlichen Tour-Sieger Floyd Landis erlassen haben. Landis wird vorgeworfen Hacker beauftragt zu haben, in das Computersystem des französischen Anti-Dopinglabors Chatenay-Malabry einzudringen.

Nach Angaben der französischen Anti-Dopingbehörder AFLD sollen dabei Daten gelöscht oder verändert worden sein. Die AFLD hatte bereits im Vorjahr Anzeige gestellt, nachdem der ehemalige Trainer von Landys interne Dokumente der AFLD zur Entlastung seines Schützlings einsetzen wollte.

Landis hatte die Tour 2006 als schnellster Fahrer beendet, wurde danach aber … weiterlesen

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Olympia bisher sauber?

Entgegen massiven Gerüchten – die zwar weitgehend zutreffen, aber nicht unmittelbar mit den Olympischen Spielen assoziiert werden müssen – haben wir die ersten 2 Tage bei den Spielen in Vancouver überstanden ohne direkten positiven Dopingfall.
Laut Süddeutsche.de wurden bisher (inklusive der Tage vor Beginn der Spiele) 7171 Tests genommen – alle negativ. Die vom IOC angekündigte Zahl der gesamten Dopingtest in Vancouver beläuft sich auf 2500 von denen 2000 Urintest und 500 Bluttests werden sollen. Somit sind knappe 30% der Test negativ durchgeführt worden. Ob das ein Grund zur Hoffnung aus “saubere” Spiele” ist?

Entgegen massiven Gerüchten – die zwar weitgehend zutreffen, aber nicht unmittelbar mit den Olympischen Spielen assoziiert werden müssen (siehe hier) – haben wir die ersten 2 Tage (bzw. seit der Eröffnung des Olympischen Dorfs) bei den Spielen in Vancouver überstanden ohne einen direkten positiven Dopingfall.

Laut Süddeutsche.de wurden bisher (inklusive der Tage vor Beginn der Spiele) 771 Tests genommen – alle negativ. Die vom IOC angekündigte Zahl der gesamten Dopingtest in Vancouver beläuft sich auf 2500 von denen 2000 Urintest und 500 Bluttests werden sollen. Somit sind knappe 30% der Test negativ durchgeführt worden. Ob das ein Grund zur Hoffnung auf “saubere” Spiele” ist?

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Italienischer Radprofi Ratti mit EPO erwischt

Während in Vancouver die Olympischen Spiele laufen schlafen die Dopingjäger in Europa trotzdem nicht. Wie auf orf.at berichtet wird, hat man nun den Italiener Eddy Ratti des Dopings mit EPO überführt. Der orf bezieht sich in dem Bericht auf eine Bekanntmachung des Welt-Radsportverbandes UCI.

Demnach soll Ratti am 21. Jänner bei einer Trainingskontrolle einen positiven Test auf das Blutdopingmittel EPO abgegeben haben.

Ratti, bei uns wohl kaum bekannt, fuhr zuletzt für das zweitklassige italienische Naturino-Sapore di Mare-Team. Ratti wurde von der UCI vorläufig suspendiert.

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